„Netzwerk Landraum“ – eine Zwischenbilanz

Im vergangenen November kündigten wir mit dem Projekt „Netzwerk Landraum“ einen weiteren patriotischen Leuchtturm an. Ergänzend zum ersten städtischen Hausprojekt in Halle/Saale sollte auch auf „dem Land“ ein Sprung nach vorne gewagt werden. Es war und ist unser Ziel, sowohl den urbanen als auch den ländlichen Raum von der linksliberalen Schickeria zurückzuerobern – die patriotische Raumnahme ist gestartet!

Nachfolgend wollen wir die ersten Wochen der Arbeit beleuchten und einen aktuellen Stand durchgeben.

Infrastrukturarbeit: Zahlreiche Interessenten sind an Bord

Schon nach unserer ersten Ankündigung haben sich zahlreiche Interessenten bei uns gemeldet. Die ersten 15 Familien befinden sich derzeit im „Informations- und Konzeptprüfmodus“ – d. h. es wird zunächst gemeinsam erörtert, welche Beweggründe hinter der potentiellen Beteiligung an unserem Projekt stehen. Anschließend werden die Interessenten unsererseits mit Informationen versorgt, Ziele und Handlungsräume abgesteckt sowie ausführliche Gespräche geführt. In dieser Phase werden auch Immobilien- und Wohnungsbesichtigungstermine avisiert, Arbeitsplätze eruiert und geeignete „Landeplätze“ für unsere Landsleute ermittelt.

Synergieeffekte: Was wurde bisher konkret erreicht?

Drei Familien sind bereits bis Ende Dezember 2017 konkret in die Zielgebiete gezogen und haben sich dort in die Wertegemeinschaft eingelebt. Drei weitere Familien mit insgesamt sieben Kindern sind im Januar in die zweite Phase – die praktische Umzugsvorbereitung – eingetreten. Zwei als Kulturzentren geeignete Objekte sind durch Investoren gekauft worden und stehen vor der dreizügigen Sanierung. Die zahlreichen Mitstreiter bringen wichtige Infrastruktur mit, d. h. sie eröffnen ihre Betriebe und, in einem Fall, eine Landarztpraxis vor Ort. Ein Generationenhof (drei Generationen) ist außerdem in der Entstehung begriffen. Die Mitstreiter vor Ort betreuen die „Neuankömmlinge“ und helfen bei der Verwurzelung und den ersten Schritten. Die Berufe der weiteren Interessenten sind bodenständig und hilfreich für die Belebung der Infrastrukturen vor Ort.

An Bord sind bereits Architekten, Landärzte, Anwälte, Metaller, Gastronomen, Krankenschwestern, Rechtsanwaltsgehilfen, Zimmermänner, Schmiede, Soldaten, Imker, Lehrer, Händler, IT-Spezialisten u. v. m.

Nachhaltigkeit: Ein weiteres Zielgebiet entsteht

Ein sechstes Zielgebiet ist hinzugekommen und wird durch den Aufbau einer weiteren „Patengruppe“ in der Nähe einer größeren Stadt verwirklicht. Somit können jetzt auch Interessenten berücksichtigt werden, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifizierung auf Großstadtnähe angewiesen sind.

In einem siebten Gebiet laufen außerdem erste Sondierungen vor Ort und rudimentäre „Patenansätze“ bilden sich, sodass die AG „Netzwerk Landraum“ davon ausgeht, dass auch von dort in Kürze eine weitere Erfolgsmeldung eingehen kann.

Ethische Geldanlage: Weitere Investoren stehen bereit

Erfreulicherweise haben sich seit unserer Ankündigung peu à peu neue Investoren gemeldet, um weitere Gebäude zur Verwendung der für jedes Zielgebiet so essentiellen „Gravitationspunkte“ zur Verfügung zu stellen.

Diese Gravitationspunkte funktionieren wie folgt: In jedem Zielgebiet wird mindestens je ein „Großobjekt“ entstehen, in dem unsere deutsche Kultur und Lebensart erleb- und begegnungsfähig wird. Orte, an denen Bildung und Zukunftsarbeit zur Entfaltung kommen und Stätten, welche die gesellschaftliche Infrastruktur in der Fläche wieder stärken.

Jedes Gravitationszentrum (Hardware) wird durch je einen Investor ausreichend ermöglicht. Weitere, kleinere Investitionsmöglichkeiten (Software) bestehen für interessierte Investoren in Form von Finanzierungen konkreter Kulturformate, Lehrgänge, kostenloser Rechtsberatung (Anwälte), Jugendarbeit, Gesundheitsarbeit und Bildungsformate. Auch konkrete Bildungsstipendien (Musikunterricht etc.) für Kinder aus sozial schwächeren Familien oder Ausbildungsbereitstellungen werden so ermöglicht.

Schwarmarbeit: mitmachen!

Das Projekt „Netzwerk Landraum“ hat gezündet. Nun wollen wir – zeitgleich mit dem Beginn der Bauarbeiten an den Gravitationszentren – die Details der Software, also der Inhalte der einzelnen Infrastrukturarbeiten, verfeinern. Dazu benötigt die AG die Schwarmintelligenz der Unterstützer. Ihre Ideen, konkreten Vorschläge, ehrenamtliche Mitarbeitsangebote, Mithilfe als Referenten, Lehrer, Arbeitsplatzanbieter vor Ort, Ihre einbringbaren Handwerkerfähigkeiten und nicht zuletzt auch – Spenden.

Es geht um Zukunftsarbeit, generative Raumsicherung und um das für den Einzelnen Machbare. Zusammen können wir die Synergien von Stadt und Land nutzen – und so unser ganzes Land Schritt für Schritt zurückholen!

Wer sich beteiligen möchte – in welcher Form auch immer – meldet sich bei Helge Hilse unter aktiv@einprozent.de oder spendet seinen Zehnten gleich hier.

Dieser Artikel ist mir was wert

Das „Ein Prozent“ Recherchenetzwerk mit einer Spende unterstützen.

3 € spenden

17. Mai 2018

SPD im freien Fall: eigene Wurzeln verraten

10. Mai 2018

Pulse of Europe – Ein Jahr später

Kommentare (12)

Bianka
Schade das es das nicht in Bayern bei uns in der Ecke gibt.
F.Seidel
SPITZE !!!!
fred schulze
Es wäre gut und möglich,so etwas etwas auch auf meinem Grundstück,zu entwickeln. Mfg FRED
Daniel
Moin! Habt ihr auch was ganz oben und ganz rechts auf der D-Karte? Ich wohne in 17375.
Dirk
Das ist doch mal ein Anfang und das positivste, was ich diese Woche gelesen habe. Vorallem für diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, aus Deutschland auszuwandern, ist das eine gute Alternative.
Harald
An Daniel und Fred Schulze. Wenn Ihr Fragen zum Projekt und zu umsetzbaren Möglichkeiten und Gebieten habt, empfehle ich Euch beiden, Euch doch eher direkt mit Einprozent in Verbindung zu setzen, anstatt die Dinge in die Kommentarfunktion zu schreiben. Ich habe davon keine Ahnung, aber sicherlich geht sowas auch auf Grundstück X und dementsprechend in der Umgebung von Grundstück X. Nur scheint das Team von Einprozent vorerst an einem bestimmten Raum begonnen zu haben, welches m.E. auch, aufgrund der Gesamtsituation, nicht nur strategisch sinnvoll erscheint. So kann es zuerst einmal vorteilhaft sein, wenn Grundstück X zumindest in der Nähe des angdachten Raums liegt. Ein bestimmtes Lebenskonzept kann man eben erst einmal an einem Ort verwirklichen, da vieles neu gemacht werden muss. So ist es ja auch bei vergleichbaren bzw. ähnlichen Wohn- u. Lebensprojekten mit partiell anderen Schwerpunkten. Zu denken wäre z.B. an Projekte mit mehr oder minder "spirituellen" Überbauten und/oder ökologischer Ausrichtung bis hin zu autarken Lebenskonzepten. Das Projekt scheint aus meiner Sicht, so lese ich es zumindest heraus, eher einen sozial und kulturellen Überbau mit konservativer Komponente zu haben, wo man sich gegenseitig unterstützt und hilft, voneinander und miteinander lernt. Dazu brauch es kompetente, fleißige und konfliktfähige Menschen, die bereit sind sich füreinander einzusetzen und ggf. miteinander zu reden und Konflikte aus der Welt zu schaffen. Ein großer Teil erscheint dem Herkömmlichen i.S. von Kultur, insbesondere von handwerklichen Fähigkeiten und Kenntnissen gewidmet zu sein. Zudem erscheint auch ein regionaler Gedanke, im Gegensatz zu Globalisierung, mitzuschwingen, da Bauern, Imker bzw. Leute, die mit Landwirtschaft o.ä. in Verbindung stehen, bereits dort leben oder hinzuziehen. Demgemäß besteht die Möglichkeit, dass man regional Produkte voneinander konsumiert und erst gar nicht im Supermarkt kauft. So etwas muss sich eben mehr oder minder entwickeln oder vorhandenes eingebunden werden. Genau wie Freundschaften, die Anerkennung gegenseitlicher Verantwortlichkeiten und diesbezüglicher Verlässligkeiten. Zu bedenken ist, dass es wohl gerade viel Verlässligkeit erfordert (etwas, was bei vielen von uns durch gesellschaftliche Individualisierungsprozesse etwas verloren gegangen ist) und gerade in den ersten Jahren vieles geschaffen werden muss. Es braucht wohl Ideen und Menschen, die gemeinschaftlich altes neu denken, neues integrieren und auch wieder denken, alles überdenken und bei allem handeln. Da sollte man sich im Klaren sein, dass man sich mit seinem ganzen Herzen reingibt und nicht mal eben dort hinzieht, als wechselt man die Unterhose. Es ist wohl nichts, was man mal "so eben" konsumieren kann. Letztlich sollte dann auch der Begriff "Projekt" hinfällig ssein... Wobei der ein oder andere bestimmt auch die Entscheidung aus Leidensdruck treffen könnte..
Süddeutscher
ich wünsche euch alles alles Gute und dass Ihr besteht in eurem Kampf für das eigene Recht. Es ist genau die richtige Idee man müßte hier nun eine Immobilien-Gsellschaft als Stiftung gründen, wobei die Stiftungsziele festzementiert werden, diese Stiftung kümmert sich um die Immobilenbeschaffung, Betreuung und Vermietung. Dann kauft diese Stiftung aus den Einnahmen (Spenden, Miete, Pacht usw.) immer weiteres Land und vermietet dieses an Gleichgesinnte (normale Familien, Bauern, Industrielle usw.) bis ganze Gemeinden im Besitz der Stiftung sind und so holen wir uns unser Land zurück! Leider kann ich nicht mitmachen, da ich in Süd-West-Deutschland lebe und relativ viele Kinder habe. Wenn man bei uns nur den Hauch eines Patrioten zeigt muß man mit einer Kündigung rechnen und Die kann ich mir nicht leisten, wegen der Kinder! Alles so traurig in Deutschland! Ich werde aber weiter mit meinen Möglichkeiten (Spenden) unterstützen. Gruß Süddeutscher
Ira Maria
Lieber Harald! Nimm doch bitte den Leuten nicht gleich wieder den Schwung und die Lust, sich mit einander zu vernetzen und vielleicht auch ZUSÄTZLICHE Projekte und Ideen zu entwickeln!!! Das eine schließt doch das andere NICHT AUS !!!!
Ira Maria
P.S. Wenn ihr nicht wollt, dass hier (AUCH) eine direkte Vernetzung untereinander möglich ist und entstehen kann, dann müssen wir das natürlich akzeptieren, schön wäre das allerdings m. E. nicht. Wäre von Anfang an ein wenig restriktiv für meinen Geschmack - und erzeugt dann auch ein "Geschmäckle" von unnötiger "Autorität", die ich nicht mag.
Menn
Ausbildung und Unterstützung in Gravitationszentren und dezentral organisiert: Ich finde hier eine Möglichkeit für Jedermann. Es wird nicht nach den besten Fähigkeiten gefragt, auch ein normal qualifizierter kann einem Familienmitglied aus sozial schwachem Umfeld mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dem Geholfenen wird mit eigenen Worten und in seiner Sprache eine Hilfe geboten, die sein Selbstwertgefühl steigert. Kleine und mittlere Unternehmen haben sicher Platz und Zeit für diese wichtige Aufgabe. Ich bin ein solcher Kleinunternehmer und selbst-verständlich bereit, ein innerbetriebliches Praktikum zu vergeben. Mit etwas mehr Aufwand kann ich auch Kursmaterial für Schulungen in Gravitationszentren vorbereiten. Mein Appell an Interessierte und noch Zögernde ist: Spendet! Erstens spendet Euere Zeit für die Entwicklung derer, die dem linken Lehrkörper zuwider sind! Zweitens spendet diesem Verein den guten alten Heiermann in Form von fünf Euro! Vielleicht noch ein Drittes: Tue Gutes und rede darüber!
Thoralf

Bin auch gerade mit Helge in Kontakt getreten. Wir haben uns kurz per mail ausgetauscht. Mein erster Eindruck: Die ganze Sache wird sehr überlegt und organisiert aufgezogen. Es lohnt sich, daran Teil zu nehmen. Wir, meine Familie und ich, sind gerade am diskutieren, ob wir dem etwas abgewinnen können. Uns wäre - da wir aus dem Norden kommen - ein Projekt in MV auf jeden Fall lieber. Mal sehen, vielleicht lässt sich auch dort etwas aufbauen. (So im Raum Grevesmühlen z.Bsp.)

Björn

Meine Lebensgefährtin und ich sind sehr interessiert an dem Projekt. Wir sind beide Anfang 20 und studieren noch, sie Landwirtschaft, ich Rechtswissenschaft. Aber es ist wirklich unser innigster Wunsch aufs Land zu ziehen und an diesem Projekt teilzuhaben. Wir sind beide bereits in identitären Kreisen Aktiv und fürchten daher, außerhalb eines solchen Netzwerkes gar nicht Fuß fassen und eine Grundlage für eine Familie aufbauen zu können. Leider dauert es noch einige Jahre bis wir uns von der Universität und damit der Großstadt lösen können. Meine Frage wäre daher, ob es möglich ist das Projekt jetzt schon kennenzulernen zB. in dem man dort ein paar Wochen verbringt und hilft wo man kann.

 

"Ein Prozent"-Redaktion:

Bitte bei Helge Hilse melden. E-Mail an aktiv@einprozent.de.

Kommentieren

Kommentar
Ich bin mit der Speicherung und Verarbeitung der vorstehenden personenbezogenen Daten durch diese Webseite einverstanden. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen. (Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.)

Der Rundbrief der Bewegung

Ich bin mit der Speicherung und Verarbeitung der vorstehenden personenbezogenen Daten durch diese Webseite einverstanden. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen. (Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.)

Bereits über 40.000 Personen nutzen diese Möglichkeit.