Praktikantenkolumne: #heiß

Praktikantenkolumne: #heiß

Liebe Leser!

Mein aktueller Einblick in die Praktikantenwoche beginnt bereits am Sonntag. Wie zu erwarten war, stand das Info-Telefon am Wahltag in Nordrhein-Westfalen nicht still. Zahlreiche engagierte Bürger brachten auf diesem Wege ihre Beobachtungen ein und wir standen für Rückfragen zu Verfügung. Im Resultat wurde im Büro des Landeswahlleiters geschwitzt, um auf alle Hinweise aus den Reihen der Wahlbeobachter ordnungsgemäß zu reagieren.

Nachdem der Wahlkampf in NRW nicht ohne Angriffe auf Wohnungen und Autos von Politikern alternativer Parteien auskam, und das Ausmaß der Gewalt sich von simplen Störungen hin zu Brandanschlägen hochschraubte, waren die Wahlbeobachter unterwegs, um noch in den Wahllokalen das Schlimmste zu verhindern. Ob mit der Familie und Freunden oder allein, verbrachten sie ihren freien Sonntag damit, von Wahllokal zu Wahllokal zu gehen und anhand der von „Ein Prozent“ erstellten Übersicht den Wahlvorgang auf Unregelmäßigkeiten zu kontrollieren.

Im Bereich Recherche ging es uns diesmal unter anderem um die linke Szene, die die Umverteilung von Produktionsmitteln und Wohnraum auch schon mal selbst in die Hand nimmt. Dieser Gegenpart zum Bionade-Biedermeier aus dem sog. Untergrund ist sich mittlerweile zu fein, Abbruchhäuser zu besetzen, bis einen die Polizei abräumt. Jetzt müssen es schon Schlösser sein. Hier ist die ganze Geschichte nachzulesen.

Für die nächsten Wochen haben wir ein paar interessante Überraschungen geplant, denn mit den steigenden Temperaturen geht auch der Kampf um ein freies und demokratisches Deutschland in eine heiße Phase.

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