Bericht und Bilder: 40 Gruppen, 40 Städte

Aktion 4040 Kontrakultur Halle 4

Ob Ost oder West, Kleinstadt oder Metropole, Regen oder Sonnenschein – Die bundesweite Banneraktion der Bürgerinitiative und Vernetzungsplattform „Ein Prozent für unser Land“ war ein voller Erfolg.

In über 40 deutschen Städten haben aktive Bürgergruppen den vergangenen Samstag (16.04.16) genutzt, um die mediale Mauer zwischen Demonstranten und der restlichen Bevölkerung zu durchbrechen. Tausende Flugblätter wurden vor Einkaufszentren, Sehenswürdigkeiten oder politischen Gebäuden unter die Leute gebracht. Das Banner von „Ein Prozent“ wurde dabei stets mitgeführt und dienten als Wegmarke des zivilen Widerstandes. Die Gorch Fock in Stralsund wurde hierbei ebenso zum Schauplatz wie das Büro von Frau Merkel in Grimmen, Semperoper und Goldener Reiter in Dresden oder der Dom in Erfurt.

Banner und Bürgergruppen von „Ein Prozent“ waren am Ende des Tages in exakt 56 Städten präsent und haben vor Ort gezeigt, daß Widerstand gegen das skrupellose „Durchregieren“ der Regierung Merkel überall entstehen kann. Denn auch wenn nicht überall in Deutschland Massendemonstrationen möglich erscheinen, gibt es doch bundesweit (!) kleine und aktive Gruppen, die bereit sind, ihr legitimes Recht auf Widerstand wahrzunehmen.

Die Teilnahmehürde wurde hierbei bewußt niedrig angesetzt. Jeder Bürger sollte sich guten Gewissens beteiligen können. Dieser erste Streich des zivilen Ungehorsams kann als niedrigschwelliger, erfolgreicher Versuch einer bundesweiten Mobilisierung gewertet werden. Was als Aktionsform zunächst unspektakulär erscheint, hat eines ganz deutlich gemacht: Eine langatmige, öffentliche Mobilisierung ist für die Organisation einer bundesweiten Aktion nicht mehr notwendig. Die Bürgerinitiative „Ein Prozent“ kann weit über 40 aktive Gruppen aus ganz Deutschland schnell und effektiv koordinieren und so auf aktuelle Ereignisse schnell reagieren. Der Probelauf ist geglückt, weitere Streiche können nun folgen!

Wer zukünftig an solchen Aktionen teilnehmen möchte, läßt sich von „Ein Prozent“ in seiner Umgebung vernetzen. Eine Nachricht an aktiv@einprozent.de genügt.

Beteiligt waren folgende Städte: Dresden, Radebeul, Pirna, Dessau, Roßlau, Seeon, Prien, Halle/Saale, Celle, Winsen, Bautzen, Löbau, Leipzig, Günthersdorf, Witzenhausen, Friedland, Heiligenstadt, Uder, Buxtehude, Traunreut, Berlin, Chemnitz, Einsiedel, Erfenschlag, Osnabrück, Freiberg/Sachsen, Mannheim, Schwetzingen, Brühl, Lichtenau, Siegen/NRW, Duisburg, Rostock, Riebnitz, Grimmen, Stralsund, Reutlingen, Premnitz, Brandenburg/Havel, Königs Wusterhausen, Schulzendorf, Bestensee, Wildau, Zeesen, Bad Liebenwerda, Mittenwalde, Gießen, Marburg, Saarbrücken, Görlitz, Zwickau, Chemnitz, Bischofswerda, Lützen, Hermsdorf, Nordhausen, Erfurt, Dresden, Uelzen

Eine Bildauswahl der verschiedenen Gruppen gibt es hier:

Bautzen

51 Kommentare

  1. Es ist großartig, wie die Dominanz der Leidmedien zerbröselt – wie die Moleküle des World Trade Centers am 11. September 2001. Fehlt die Energie, die ein Molekül zusammenhält, dann nimmt es nur noch einen winzigen Bruchteil des vorherigen Raumes ein.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  2. Eine (lebens-)wichtige Aktion die von unten aufbauend das Überleben Deutschlands und anderer souveräner Staaten Europas in Freiheit und Würde sichern könnte. Ohne Kampf gegen die Monstren EU, TTIP, CETA und den Berliner Parteienklüngel wird es nicht abgehen.
    Aber die Grundlagen dazu müssen jetzt geschaffen werden.

  3. Ja, schön zu sehen das Mittel-Deutschland so patriotisch ist! Wenn ich mir die Liste der Aktionsorte ansehe, liegen davon ca. 95 % oder mehr in den neuen Bundesländern. Im Westen und speziell bei mir hier im Süd/West-Schwabenland steht man als Einzelaktivist auf der Straße! Die Patrioten von „Ein Prozent“ die sich in Baden-Württemberg zumindest schon mal vernetzt haben, liegen aber Wohnort-mäßig zum Teil noch bis zu 200 Km von einander entfernt. Riedlingen scheint hier der einzige Ort zu sein, wo sich ein paar Patrioten zusammen finden! Ich würde mir wünschen, das sich vielleicht die nächste Aktion von „Ein Prozent“ einmal auf den Westen konzentriert. Aber trotz alle dem war es wieder eine super Aktion von „Ein Prozent“!!! Weiter so!

    1. Thomas Bivour: ganz recht, sehe ich auch so, hier im „Wessi-Land“ sieht es sehr „mau“ aus, bin im Stuttgarter Großraum, habe leider noch von niemandem erfahren, der in näherer Entfernung
      engagiert ist! Wenn Riedlingen an der Donau ein „Clusterle“ ist, dann sagt das schon viel aus über Ulmer und andere nicht existierende Großstadtbereiche. jetzt habe ich bei youtube sogar schon Pegida-Nachahmer in Karlsruhe und sogar in der Pfalz entdeckt, wir Schwaben müssen uns wirklich verstecken, was den Widerstandsgeist anbetrifft!
      Ein Miteidender Hochprozentiger!

      1. Karl P. Schlor, dass sehe ich genau so. Hier in Hessen ist NULL. Ich schäme mich fast eine Wessi zu sein.

    2. Dann empfehle ich dem Herrn Bivour doch selber auch sein kleines Popöchen hoch zu bekommen, sich in Mitteldeutschland mit einigen Leuten zusammen zu tun, und bei der nächsten Sache dabei zu sein oder auch selbst was zu initiieren (Stammtisch, Lesezirkel, Buchbesprechungen, weitere kontakte herstellen, kontakte pflegen, gemeinsamer Aktivismus z.B. i.S.v. Flyer verteilen, selber Plakate und Banner malen, eine eigene Veranstaltung zum Thema im Dorf machen usw.).

      Du bzw. WIR alle müssen die Verantwortung übernehmen und was tun, dass ist die Idee von Einprozent.de. So viel wie jeder gerade weiß und kann, Hauptsache Du tust etwas. Wenn du immer nur darauf wartest bis es jemand für Dich tut, dann passiert nichts.. (Damit habe ich nicht nur dich persönlich angesprochen, sondern Menschen im Allgemeinen. Es ist schon gut, dass Du auf der Seite bist 😉

      Oder wie man so schön im Neudeutschen sagt: „attitude does nothing without action“.

      Bring Dich ein, Deine Ideen, Deine Kreativität, Deine Redegewandtheit, vielleicht hast Du auch gute räumliche Möglichkeiten wo du dich mal mit anderen Treffen kannst und Ihr gemeinsam Plakate, Banner und Transparente malen könnt, oder ein treffen veranstalten könnt. vielleicht hast du sogar einen großen Bekanntenkreis und kannst gut Leute ansprechen, oder gut organisieren etc.. Egal was du tust, bring Dich ein und denke daran, dass Du vielleicht im kleinen schon was bewirken kannst, eine positive Gruppe aufbaust, aus denen ggf. Freundschaften und enge stützende Bindungen wachsen, oder sogar bei einer Bewegung bist, die mal maßgeblich daran beteiligt sein wird, dass sich (hoffentlich) vieles im Land zum besseren wendet! 😉

  4. Hallo, die Idee fand ich gut, aber leider habe ich keine Infos gefunden, in welchen Städten nun tatsächlich demonstriert wird! Fand ich schade, ich hätte Zeit gehabt.

    Weiter So!

    1. Sie müssen sich selbst bei Herrn Hilse von EINPROZENT melden und um Vernetzung bitten! Selbstredend werden die Standorte aufgrund der Möglichkeit von linksextremen Übergriffen nicht im vorhinein bekanntgegeben.

  5. Sieht leider noch nach wenig Resonanz aus – aber ein richtiger Anfang.
    Bitte weiter so – und wenn möglich auch Infos: wo wann was stattfinden soll.

    1. Habe ich weiter oben bereits geschrieben:
      Sie müssen sich selbst bei Herrn Hilse von EINPROZENT melden und um Vernetzung bitten! Selbstredend werden die Standorte aufgrund der Möglichkeit von linksextremen Übergriffen nicht im vorhinein bekanntgegeben.

  6. Vielen Dank für Ihre Mail. Ich bewundere Ihren Mut und Ihren Unternehmungsgeist. Für eine aktive Teilnahme fühle ich mich mit 85 leider schon zu alt. Machen Sie bitte weiter so.
    Mit herzlichen Grüßen!
    Günther Bröker

  7. Bitte stellt ein Banner mit Link bereit, den jeder an seine Mailadresse anhängen kann.
    Somit werden viele erreicht.
    Wer sich dafür interessiert, wird weitergeleitet.

  8. Es freut mich besonders, daß Ihr auch in meiner Geburtsstadt Nordhausen präsent wart.
    Danke für Euer Engagement für echte Demokratie- weiter so und viel Erfolg!

  9. Hallo. Wollte bloß anmerken, dass ihr Dresden oben bei der Auflistung zwei Mal genannt habt und Einsiedel gehört doch zu Chemnitz oder?

  10. Ist diese wunderhübsche Aktivistin schon an einen Stein vergeben…? – Nö, dann werd ich wohl nicht an vorderster Front mit dabei sein können, schnief… 😉

  11. ich verfolge das geschehen aus der Ferne.. Lebe seit 1996 in Paraguay..Ich versuche, meine
    Stimme, dem Volk naeher zu bringen. Ich bin, nicht einverstanden, was die jetzige Regierung, unter Merkel, da anstellt. Es ist ein Verbrechen an das Deutsche Volk. An die Menschen, die
    Krieg und Vertreibung ueberlebt haben. Merkel und Co. verkauft, den Rest des Landes.

  12. Ich habe am Sonntag in Duisburg in ZOO-Nähe auf Parkplätzen Flyer an die Scheibenwischer der Autos gesteckt. Mit einigen jungen Eltern bin ich auch ins Gespräch gekommen. Unisono die Furcht vor Asylüberforderung, Terrorismus und Kriminalität.

  13. Bitte kommt endlich nach Rheinland-Pfalz!
    Hier ist Nachholbedarf!
    Ich freue mich bereits auf neue Aktionen von euch.

    1. Sie müssen sich selbst bei Herrn Hilse von EINPROZENT melden und um Vernetzung bitten! Selbstredend werden die Standorte aufgrund der Möglichkeit von linksextremen Übergriffen nicht im vorhinein bekanntgegeben.
      Ich muss das leider so sagen: Anscheinend haben viele die Idee von EINPROZENT nicht ganz verstanden -> Entweder selber aktiv werden oder spenden!

  14. Respekt!! Klasse Aktion!!! Ganz toll!!! Respekt und Dank an alle Teilnehmer!!! Solche genialen Ideen, Unterstützer und Organisatoren brauchen wir, braucht Deutschland!!! Wirklich klasse Leute!!! Respekt!!!

  15. Sagenhaft. Endlich eine vernünftige Widerstandsbewegung!!!! Leider ist bei uns hier im Süddeutschen Raum diesbezüglich nichts los. Würde auch sofort in die rechte Ecke gestellt werden. Medienmäßig und komunalpolitisch läuft hier alles nach Plan, sprich Integrationsbemühungen, Ehrenamtliche, Kundgebungen gegen Ausländerfeindlichkeit, AFD, etc. werden groß rausgestellt. Redet man allerdings mit den Leuten, sieht’s dann schon anders aus…..

    1. Wo im Süddeutschen Raum bist Du Dirndlgwand? Ich wohne im Westen Münchens und hätte Interesse am Kontakt.
      Liebe Einprozentler, wie kann ein solcher hergestellt werden, ohne die Daten an alle weiterzugeben ?

  16. Tolle Aktion – weiter so. Ich hoffe es werden immer mehr Menschen, die aktiv aber friedlich Widerstand gegen das Merkel-Regime, die EU & TTIP leisten. Ein Hoffnungsschimmer !!!!

    1. Guten Abend Herr Fischer,

      ich bin aus 95466 Weidenberg.
      Bitte kontaktieren Sie mich!
      Ich bin dabei wenn wir zusammen eine Aktion Bamberg und anderen Städten in Franken machen!
      Ich kann auch weitere Leute mobilisieren!

      09278 – 775 7703

  17. Tach Ihr Patrioten,

    ich wäre auch bereit in 90518 Altdorf mal 100-200 Flugblätter zu verteilen.
    Auch hier das gleiche Bild. Viel Zustimmung, doch nur wenige trauen sich aus der Deckung aus Angst vor Stigmatisierung und Represalien (Privates Umfeld, Arbeitsplatz etc.)
    Es herrscht ein dearartiger Druck auf die Menschen, in der DDR war es nicht viel anders.

    1. Gute Frage, bin 64 und nicht ganz gesund! Aber ein Verteil- Aktion könnte ich mit Spaziergang verbinden
      Wohne in Herborn Hessen

  18. Voll schön die Fotos! Am Besten finde ich das mit dem Regenbogen und das vorm Edeka Einsiedel! Danke für die Aktion!

  19. Es passiert was, endlich. Ich habe es schon fast nicht mehr ausgehalten. Diese ständigen Lügengebilde von Medien und Politikern. Zeit für Veränderung. Schnell. Effektiv. Ich bin dabei.

  20. Da hab ich doch gestern glatt an einer Autobahntoilette einen einprozent Aufkleber entdeckt, ich wahr entzückt ( eine dieser neuen Runden WC’s an der A45, oder wars die A3 ?) . Ich konnt nicht anders, ich mußte doch gleich mit ein paar Ünterstützungssticker tätig werden. Weiter so !

  21. Warum nur so bescheiden? Aus dem Einprozentlüftchen muß ein Orkan werden, der die seit 10 Jahren eingelullten Deutschen endlich durch- und wachrüttelt! Schröder sprach von Mehltau und verhinderte dann Kohl. Müssen wir diese Stickluft etwa noch bis 2017 atmen? Der 13. März brachte doch schon etwas
    Auffrischung für Deutsche!

  22. Aus dem Einprozent-Lüftchen wird aber nur dann ein Orkan, wenn man bei einprozent auch mitmachen kann. Eine Kontaktnahme mit Herrn Hilse / Heise, was auch immer, war nicht möglich, in der Sezession erklärt er die Aktion als ein Elitenprojekt. Das kann man machen, angesichts der aufgeheizten Situation spricht auch einiges dafür. Allerdings kann man dann eben den selbstgesetzten Anspruch, 1 % der Leute zu mobilisieren nicht erfüllen. Das Projekt wird damit zu etwas ganz anderem als dem ursprünglich Proklamierten. Kleine aktive Gruppen gibt es genug, der Aufbau einer Massenbasis wäre meines Erachtens der richtige Weg gewesen. Ich werde daher, anders als ich geplant hatte, nicht spenden.

    1. Liebe Bettina,

      mir ist – Pardon! – unbegreiflich, wie man die zahlreichen Kommentare unsererseits zur Aktion (Sezession, soziale Netzwerke, hier in den Kommentaren, …) alle bereitwillig überlesen bzw. falsch interpretieren kann. Die Aktion „40 Gruppen, 40 Städte“ war ein Testlauf für „unsere“ bestehenden Gruppen, um zu sehen, ob eine gruppenbasierte Mobilisierung an einem Tag möglich ist. Das ist kein „Elitenprojekt“, stellt jedoch eine Aktionsform dar, die eben nur von schon bestehenden Gruppen, die sich untereinander kennen und vertrauen, durchgeführt werden kann. Das ist EINE Aktionsform von vielen, die wir anstreben. An der Wahlbeobachtung konnte sich z.B. jeder gewillte Bürger beteiligen.

      Der „Aufbau einer Massenbasis“, wie Sie so schön sagen, ist weiterhin das Ziel, nur eben nicht so einfach möglich. Was haben die zahlreichen Massendemonstrationen, so sehr wir sie freilich begrüßen, schlussendlich ausgetragen? Sicherlich nicht den Aufbau einer Massenbasis, wie Sie es formulieren. Der Weg, über kleine aktive Gruppen Widerstand zu organisieren, ist einer, den wir ausprobieren wollen. NEBEN anderen Aktionsformen, die wieder für jedermann zugänglich sind. Andere sind es eben nicht.

      Kritik ist immer schnell, geübt. Schließen Sie sich doch einer Gruppe in Ihrer Region an. Herrn Hilse erreichen Sie ganz sicher über aktiv@einprozent.de

      Viele Grüße,
      Philip Stein

  23. Da steht etwas davon, dass meine Heimatstadt Duisburg bereits über eine Ortsgruppe verfüge. Wie kann man Kontakt aufnehmen??

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