Werde Betriebsrat: Reaktionen der Presse

Werde Betriebsrat: Reaktionen der Presse

Mittlerweile ahnen immer mehr Menschen, dass selbst eine scharfe Kurskorrektur der Eliten die vor uns liegenden Aufgaben – Remigration, neue soziale Politik – nicht lösen kann. Die Vertreter der politischen Kaste müssen daher Mandat für Mandat und Posten für Posten ausgetauscht werden, um unser Land zu retten.

Die einzigartige Kampagne „Werde Betriebsrat“ setzt genau hier an. Nach der Vorstellung auf der COMPACT-Konferenz (hier geht es zu einem Video) und der ersten erfolgreichen Kandidatenschulung stehen die Betriebsratswahlen im März bevor. Erneut wird das Establishment wichtige Posten und Sessel an alternative Käpfe abgeben müssen!

Print und Druck

Robert Pausch, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) berichtete bereits Anfang Januar unter der Überschrift „Was macht der blaue Schirm denn da?“  über die grundsätzlichen Verschiebungen in Politik und Gewerkschaftsarbeit:

„Denn natürlich sehen sich die Gewerkschaften als Kraft der politischen Linken. Wir, die Kämpfer für internationale Solidarität. Wir, das Bollwerk gegen Rechts. So heißt es in den Reden der Funktionäre, so steht es in den Grundsatzprogrammen – und so war es lange Zeit auch. Doch immer mehr Mitglieder fühlen sich von diesen Appellen nicht mehr angesprochen. Zwischen Führung und Mitgliedern wächst die Distanz. Verunsicherung breitet sich aus.“

Für den lesenswerten Artikel muss man sich kostenlos bei FAZ registrieren (er ist hier abrufbar).

Bisher galt: Die Postenvergabe in einem kleinen Kreis ideologisch gefestigter Gewerkschaftsfunktionäre war in der Vergangenheit kein aufregender Prozess. Es gab schlichtweg keine Alternative, die aufgestellten Einheitskandidaten waren beliebig austauschbar. Genau das ändert sich durch unsere Kampagne „Werde Betriebsrat“. Die Südwestpresse (SWP) stellte treffend fest: „Rechte Kandidaten machen Wahlen brisant“ (zum Artikel geht es hier). 

Für den Millionenerben und linken Spiegel-Kolumnisten Jakob Augstein ist die demokratische Selbstbestimmung der Arbeiter offenbar eine absolute Frechheit, er wittert alarmistisch „nationale(n) Sozialismus“ und muss entsetzt feststellen: 

„Die AfD sei ‚die Partei der kleinen Leute und der Mittelschicht‘, sagt Höcke. Wie lange wird es noch dauern, bis Beamte, Krankenschwestern, Paketzusteller, Kassiererinnen, Industriearbeiter und Polizisten das auch so sehen?“

Ja, wie lange denn noch? Augsteins Angst-Artikel ist hier abrufbar (hier geht es zum Artikel).

Am 19. Januar demonstrierten die Stuttgarter Kollegen um Oliver Hilburger gemeinsam mit Siemens–Arbeitern in Görlitz. FAZ–Redakteur Justus Bender traf die Gruppe nach der Demonstration für ein Interview und musste in seinem Artikel konstatieren:

„So klein wie das Grüppchen in Görlitz ist die ‚Zentrum‘- Gewerkschaft gleichwohl nicht. Laut einer internen Kandidatenliste treten bei den bundesweiten Betriebsratswahlen in Unternehmen vom 1. März bis 31. Mai insgesamt 187 Kandidaten von ‚Zentrum‘ an. Außerdem sollen viele Betriebsräte der Gewerkschaft signalisiert haben, erst nach der Wahl zu ‚Zentrum“‘wechseln zu wollen. Angeblich. Eine gewisse Logik hätten solche Absetzbewegungen. Nachdem die AfD einen Platz in der Parteienlandschaft eroberte, könnte sich Ähnliches in der Gewerkschaftslandschaft wiederholen. Unter Arbeitern stimmten bei der Bundestagswahl 19 Prozent für die AfD, unter Gewerkschaftsmitgliedern 15 Prozent.“

Der Artikel der FAZ kann hier abgerufen werden, er ist allerdings kostenpflichtig (hier geht es zum Artikel).

Die linke Tageszeitung (taz) kommentierte die neue Sozialpolitik von rechts als taktisches „Manöver“ zur Gewinn von Wahlen – eine undurchdachte These, denn aktuell stehen gar keine Wahlen an. Eine patriotische neue Sozialpolitik muss nun gesellschaftlich verankert und parlamentarisch von der AfD umgesetzt werden. Der taz geht es hingegen nicht um eine gute Politik für das ganze Volk, sondern sie wittert einen „Wettbewerb“ beider politischer Lager (hier geht es zum Artikel). 

Linke Anfrage im Landtag: Persilschein für Zentrum Automobil

Auch in Baden–Württemberg spüren linke Parteien ihren selbstverschuldeten Kontrollverlust und schießen mit Kanonen auf Spatzen: Eine skandalös formulierte Kleine Anfrage der Grünen zum Zentrum Automobil griff ins Leere:

„Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hatte bisher keine Kontakte und Berührungspunkte zum ‚Zentrum Automobil e.V.’ . Auch die Polizei befasst sich nicht aktiv mit dem in Rede stehenden Verein. Er ist darüber hinaus als grundgesetzlich geschützte Vereinigung zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen (Art. 9 Abs. 3 GG) kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg. Zu seinen Mitgliedern liegen keine Erkenntnisse vor, die über öffentlich zugängliche Informationen hinausgehen.“

Die Anfrage und die Antwort der Landesregierung können öffentlich eingesehen werden (hier geht es zum Dokument). 

Film und Radio

Für die Etablierten scheint die alternative Gewerkschaft eine ernsthafte Gefahr darzustellen – anders sind die panischen Reaktionen und das Schwingen der obligatorischen „Nazikeule“ nicht zu erklären. 

Die ARD strahlte in der Sendung Report Mainz einen skandalösen Beitrag über das Zentrum aus. Der plumpe Inhalt: Alles Rechtsradikale, Nazis! Eine sachliche Auseinandersetzung zu den Themen Arbeiterrechte, Soziale Frage und Sozialpolitik fand nicht statt, den ARD–Reportern ging es nur um Feindmarkierung der nichtlinken Gewerkschaft.

Doch statt sich – wie von Mainstream-Journalisten gefordert – von etwas zu distanzieren, was man nicht zu verantworten hat, sprangen die Kollegen des Zentrum nicht über dieses Stöckchen und konterten prompt mit einer Videobotschaft an alle Kollegen. Ansehen ist Pflicht!

Ein hörenswerter Radiobeitrag von Deutschlandfunk–Kultur berichtet über die konservativen Denkweisen der Arbeiter. Weiter:

Interessant […] ist die Kampagne, die dahinter steht, denn die wird mit multimedialen Mitteln groß betrieben. […] Wenn man sich die tatsächlichen Proportionen anschaut, das sind 187 Kandidaten von insgesamt 180.000 Betriebsratsplätzen gibt, die gewählt werden sollen, das ist das eine kleine Anzahl, aber offensichtlich eine wirkmächtige [sic!].“ 

Leider erwähnt die Sendung lediglich die 187 Kandidaten an einem einzigen Daimler–Standort Untertürkheim – die wohlgemerkt gegen nur knapp 50 IG–Metall Kandidaten antreten. Mittlerweile treten insgesamt über 300 Kollegen an fünf Daimler–Standorten an, zusätzliche weitere 200 Kollegen in verschiedenen Branchen und Unternehmen, verstreut über die gesamte Bundesrepublik!

Den kompletten Beitrag kann man nachhören, über die Kampagne von Ein Prozent geht es ab Minute 17:30 (hier anhören).

Fazit

Über die Kampagne wird umfassend berichtet – zahlreiche Medien und Politredakteure begreifen die soziale Dimension und gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Allen unverbesserlichen Journalisten an den politisch extremen Rändern sei versichert, dass wir die Schlagzahl weiter hochhalten werden. Diese Kampagne ist nur der erste kleine Schritt hin zu einer neuen sozialen Politik und einer Vernetzung alternativer Köpfe!

Wer sich an der Erfolgsgeschichte Zentrum Automobil und Ein Prozent beteiligen möchte, kontaktiert uns. Wer selbst aus diversen Gründen nicht offensiv anpacken kann, wird gebeten, der ersten Reihe den Rücken freizuhalten. Jede Spende hilft, die patriotische Bewegung stärker und stärker werden zu lassen. Gemeinsam schaffen wir die Wende.

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Kommentare (2)

Rudi
Echt sehr gut Aktion! Das brauchen wir in Österreich auch!
Anja W.
Heute auch in der online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/daimler-betriebsrat-rechtsextreme-1.3862923

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