Betriebsratswahl: erste Erfolge für das Zentrum

Betriebsratswahl: erste Erfolge für das Zentrum

Seit gestern laufen im ganzen Land die Betriebsratswahlen. Unsere Kampagne „Werde Betriebsrat“ ist ein Generalangriff auf die Vormachtstellung des DGB. Zahlreiche Medien berichteten über unser ambitioniertes Projekt. Um die Kampagne zu behindern, ist dem Establishment jedes Mittel recht. Die ersten Ergebnisse zeigen aber deutlich: Alle Versuche, unsere Arbeit zu sabotieren, sind zum Scheitern verurteilt. Die Tage, in denen DGB und Co. unkontrolliert schalten und walten konnten, sind endgültig vorüber!

Großer Erfolg in Rastatt trotz Manipulationsversuch

Erste Erfolgsmeldungen kommen aus dem Daimler-Standort Rastatt. Die alternative Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ errang aus dem Stand drei der 35 Betriebsratsmandate. Das entspricht 8,5% der Stimmen. Gleichzeitig sank die Zahl der IG Metall-Betriebsräte auf 20 ab. Ein voller Erfolg, der alles andere als selbstverständlich war. Denn die Gegner kämpften mit unfairen Mitteln. Neben hetzerischen Medienberichten kam es am Wahltag zu massiven Wahlstörungen in einem der mehr als zwanzig Wahllokalen.

Kollegen berichteten verwundert, dass bei der Stimmenabgabe während der Nachtschicht die Liste von „Zentrum Automobil“ angeblich zurückgezogen worden und damit unwählbar sei. Oliver Hilburger, der Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft, wurde sofort alarmiert und fuhr noch in der Nacht in das betroffene Wahllokal, um den Fall zu klären. 

Niemand kann den Stimmenverlust zugunsten der etablierten Gewerkschaften genau beziffern, aber Fakt ist: Derartige Manipulationsversuche stellen einen schweren rechtlichen Verstoß dar. Derzeit arbeiten unsere Juristen an der Aufarbeitung des Falles, das Ergebnis bleibt abzuwarten.

Besondere brisant: Nach Aussagen von Kollegen handelt es sich bei dem Vorstand des Wahllokals mutmaßlich um ein langjährigen Funktionär der IG Metall. Der Verdacht, dass hier vonseiten der DGB-Gewerkschaften Wahlmanipulation betrieben wurde, liegt nahe und muss jetzt juristisch geklärt werden.

Die Angst des Establishments

Verzweiflungstaten dieser Art sind bezeichnend für den desolaten Zustand der linken Gewerkschaften. Wie bereits das Bundestagswahlergebnis zeigte, wird vielen Arbeitnehmern bewusst, dass sich die Gewerkschaften und ihre Unterstützer längst von ihren Wurzeln getrennt haben. Anstatt für das Wohl der Arbeiterschaft zu wirken, regieren Vetternwirtschaft und Egoismus. Der Geist der Arbeiterbewegung musste längst einer linksliberalen Politagenda weichen. Die Gewerkschaften sind zum Erfüllungsgehilfen des Kapitalismus und Steigbügelhalter des Neoliberalismus geworden.

Das Establishment fürchtet den Erfolg patriotischer Gewerkschaften. Denn mutige Aktivisten wie Oliver Hilburger wagen es, die mächtigen Gewerkschaften herauszufordern und ihr Handeln anzuprangern. Auf diese Weise wird die Luft dünn für korrupte Gewerkschaftsbosse und ihr politisches Netzwerk. Die Tage, in denen Patrioten aus Angst vor Schikane am Arbeitsplatz oder Entlassung lieber schwiegen statt zu sprechen, sind endgültig gezählt.

Jetzt gilt es!

Bis Ende Mai finden die Betriebsratswahlen statt. In einer Sonderzeitung stellen wir unsere Kampagne und ihre Unterstützer vor. Außerdem findet sich darin auch eine Übersicht über die Standorte, in denen alternative Listen zur Wahl stehen. Erstmals besteht die Möglichkeit, die Vorherrschaft der linken Gewerkschaften zu brechen – und zwar bundesweit. Nutzen wir diese Chance. Wahlergebnisse wie in Rastatt zeigen, welches Potential patriotische Alternativen haben. Nutzen wir diese historische Chance, um in unserem Land endlich etwas voranzubringen! Stimmen Sie für alternative Listen und tragen Sie zu einem politischen Wandel in unserem Land bei! Es ist Zeit für Veränderung.

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Kommentare (4)

Bergi
Sehr schön , lasst uns den Etablierten kräftig in den Arsch treffen. In Wörth am Rhein wurde heute auch gewählt, hoffentlich mit gutem Aushang für alle Patrioten.
H. Schneider
Unvergessen ist die klammheimliche Unterstützung des DGB für die Agenda 2010!
August Kling
Als Betriebsrat finde ich diese Entwicklung in Richtung Meinungsvielfalt sehr interessant. Mich stört die Gleichschaltung der Gewerkschaften in unserer Demokratie ungemein. Schön wäre es, wenn wir Alternativen unter den Gewerkschaften hätten. Es ist schon lange Zeit, dass das Amt des Betriebsrates, als Vertreter von Mitarbeiterinteressen, klar und deutlich von den Interessen der Einheitsgewerkschaften getrennt wird. Vielfalt und Offenheit für zeitgemäße Problemlösungen sind für unsere Zukunft notwendig.
Name
Wann ist wieder Material verfügbar? Kann ja nicht sein, dass das nur zu Wahlkampf Phasen verfügbar ist!

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